Private Equity: Herausfordernde operative Wertsteigerung von Portfoliounternehmen

Die Private Equity Branche wird derzeit von drei zentralen Thesen bzw. Kernherausforderungen getrieben, so eine von der TU München und Kearney durchgeführten Studie zur Zukunft der Private-Equity-Branche[1].

  1. Die große Menge an nicht-investiertem Kapital („dry powder“) treibt Unternehmensbewertungen in die Höhe.
  2. Die steigende Anzahl von „secondaries“ im Private Equity-Markt erschwert die Wertsteigerung; das Verkaufte Unternehmen wurde in den meisten Fällen bereits strukturell und operativ optimiert.
  3. Der Trend hin zur öfter vorkommenden Minderheitsakquisitionen senkt im Vergleich zu Mehrheitstransaktionen die Handlungsfreiheit bzw. Entscheidungsmacht des Investors.

Was ist das Ergebnis?

Die Anforderungen an die Private Equity-Häuser werden sich weiter ändern.

Historisch gesehen setzte Private Equity auf seine Kompetenzen im Financial Engineering, um so Werte für Investoren zu generieren. In den letzten Jahren sah man eine dezidierte Änderung des Ansatzes; die operative Wertsteigerung– im Wesentlichen durch die harte Optimierung von Kostenstrukturen – gewann an Bedeutung und wurde zum zentralen Werttreiber.

„ PE firms need a more pronounced shift of internal resources toward
capabilities that are vital to strategic value creation “

Kearney / TU Munich, Private equity’s coming of age

Die operative Wertsteigerung wird nun zunehmend von einer strategischen Komponente – insbesondere in der Erweiterung und Transformation der Topline – ergänzt. Hieraus lässt sich erkennen, so auch die Analyse der TU München und Kearney, dass das Unterscheidungsmerkmal im Private Equity zukünftig in der Kombination aus strategischer und operativer Wertsteigerung der Portfoliounternehmen liegen wird. Denn mit einer optimalen strategischen Ausrichtung mit direkter Auswirkung auf den Markt und die Bilanz schafft man Unabhängigkeit und Wachstum. An dieser Stelle gilt: Strategie fängt bei der Definition an, endet aber erst nach einer erfolgreichen Implementierung im Unternehmen.

Strategie und Operations – der Weg zum Erfolg im Private Equity

Um diese Transformation des Value Generating-Ansatzes erfolgreich meistern zu können, wird ein hohes Maß an Industriekenntnissen und -erfahrungen erforderlich. Dies wird die zentrale Herausforderung vieler Private Equity-Häuser. Zum einen spielen hier branchenspezifische „Insiderkenntnisse“, die nur durch operative Erfahrung gesammelt werden können, eine zentrale Rolle. Und zum anderen verfügen die in-house-Kompetenzzentren vieler PEs nicht über die für operative Optimierung notwendigen Kapazitäten.

Die PEBCO AG bietet PEs, strategischen Investoren und Unternehmen eine optimale Plattform für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Unsere Kernkompetenzen – Strategie, Markt- und Absatzstrukturen, Betriebswirtschaft, Prozesse sowie Finance‑– sind sowohl konzeptionell als auch operativ miteinander eng verzahnt. Dabei stellen wir uns bewusst als Generalist auf. Alle strategischen, operativen und finanziellen Fragestellungen unserer Kunden betrachten wir ganzheitlich.

Von operativer Wertsteigerung über Restrukturierung oder Digitalisierung bis hin zur Refinanzierung – mit unserem breit aufgebauten Netzwerk bieten wir eine zentrale Anlaufstelle für alle strategischen, operativen und finanziellen Fragestellungen.

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[1] Kearney / TU Munich, Private equity’s coming of age

PEBCO AG precise.consulting

Die PEBCO AG ist eine Unternehmensberatung und ein Consultingdientstleister für Strategie, Märkte, betriebswirtschaftliche Prozesse und Finanzen mit Sitz in Ettlingen (Karlsruhe) in Baden-Württemberg.

Wir stehen unseren Klienten von Beginn an als praxisorientierter Consultant bei allen Fragen rund um die strategische, marktseitige, betriebswirtschaftliche und finanzwirtschaftliche Ausrichtung zuverlässig zur Seite.